Die Einfachheit der Wirkungsweise und die Zuverlässigkeit des Wasserrades wurde bereits vor 5000 Jahren geschätzt und als große Arbeitserleichterung fürs Wasserschöpfen genutzt.
Um Christi Geburt gab es bereits die ersten Mahlmühlen. Die Weiterentwicklung des Wasserrades ermöglichte die Errichtung von Ölmühlen,Sägemühlen, Hammerwerken und anderen verwendungs -speziphischen Wasserradnutzungen. Durch die Elektrifizierung wurde der Transport von elektrischer Energie möglich und somit war die Erzeugung der Energie am Ort des Verbrauches nicht mehr notwendig,was das Interesse am Wasserrad schwinden ließ. Entgegen teilweiser negativer Beurteilung von Wasserädern, bin ich zutiefst von den positiven Seiten dieses Kraftwerktypus überzeugt. Hier sollen nur ein paar Beispiele angeführt werden welche u.a. für meine positive Eistellung gegenüber dem „fast in Vergessenheit geratenen“ Wasserrad ausschlaggebend sind:
Ich kann nur hoffen,daß bei der öffentlichen Diskussion um die Nutzung Erneuerbarer Energie auch dem Wasserrad der gebührende Platz zuerkannt wird. Die Wiedereinführung der Wasserradanlagen wird aber nur funktionieren können,wenn die Feststellung des Öffentlichen Interesses und damit verbunden die Auslegung des Verschlechterungsverbotes WRG 59 nicht im Sinne von Großkraftwerken durchgeführt wird. Als einziges Bespiel möchte ich nur das einzigartige Verhältnis: LÄNGE der ENTNAHMESTRECKE zur ERZEUGTEN STROMMENGE anführen.